Sonntag, April 17, 2016

 

 

Island 2016



Island 2016

Die Vorbereitung

2. April 2016 - 9.April 2016
2 Erwachsene und ein Kind

Route:
Kevlavik-Reykjavik-Glymur-Fludir-Vik-Jökulsarlon und retour
KM 1440
Übernachtungen:
booking.com
1. Nacht in Reykjavik, Travel Inn Fr.97 .-
2.+3. Nacht in Fludir,
Guesthose Fludir, Grund, Fr.356.-
3.4.+5. Nacht in Vik,
Hotel Katla, Fr. 531-
6. Nacht in Reykjavik,
Hotel Hafnarfjordur, Fr. 120.-

Flug:
Easy Jet ab Basel
2 Erwachsene und ein Kind für 709.-
Mietauto:
Rentalcars.com
Toyota Rav 4 für 722.- mit allen Versicherungen  Vermieter: Herz
Wir buchten in Basel bei Park und Trip, Blotzheim,  für 8 Tage einen Parkplatz für 61.- Ein Shuttle Bus fuhr uns in ein paar Minuten zum Flughafen. Alles klappte tadellos. 24 h Service
Der Flug dauerte ca 3,5h.
In Keflavik als erstes zum Bankomat und ca 40‘000 ISK bezogen. Danach bei Hertz das Auto abgeholt. Wir bekamen einen RAV4, Automat mit Spikes Reifen.
Wir fuhren etwas über 50KM nach Reykjavik zum Travel Inn.  Ein ganz einfaches Gästehaus.
Einen Spaziergang durch die Stadt führte uns zu einem Italiener Restaurant.
Es war viel Betrieb in der Stadt. Viele Beizen und Baren.

Tag 2
Fotos:
https://goo.gl/photos/NUnxhi4RV4VoeWiz5

Das Frühstück war nicht der Hammer aber es reichte. Wir fuhren zum höchsten Wasserfall auf Island mit 200M, der Glymur. Uns begegnete kein einziges Auto auf dem Hinweg.
Später ging es dann weiter nach Fludir ins
Guesthose Fludir.
Abendessen gab es Äthiopisch, im Restaurant
Minilik.

Tag 3
Fotos:
https://goo.gl/photos/27NXjT1S1GiPmgCq6

Wir  besuchten den schönsten Wasserfall, den Gullfoss, danach weiter nach Geysir (Von diesem Ort kommt weltweit der Name Geysir)

Tag 4
Fotos:
https://goo.gl/photos/sxHKJnH47RTQ4DLW7

 Heute fuhren wir den Wasserfällen und Gletschern nach Vik. Hier im
Hotel Katla hatten wir einen Hotspot, die das bis zu 40° warme Wasser aus ca. 700 Meter Tiefe speisen. Es riecht herrlich nach Schwefel.
Tag 5
Fotos:
https://goo.gl/photos/QR9C3WJuQMwcRaww5

 ein Regentag, mit Besuch vom schwarzen Strand, Flugzeug Wrack, dem der Sprit ausgegangen war. Am Abend ging ich alleine auf den Hjörleifshöfð. Eine super Aussicht über die endlosen Ebenen. Nach der kurzen Tour fuhr ich mehrere KM  über den schwarzen Strand bis ans Meer. Die Fahrt ist nur mit 4x4 Fahrzeugen machbar.
Tag 6
Fotos: https://goo.gl/photos/7WhDACQ4aM2EYm4N8

Ein Top Tag, 190 KM fast nur gerade aus. Selten sahen wir ein Auto. So ging es zum Jökulsárlón, ein Gletschersee, schwarzer Strand mit Eisblöcken und  Robben die auf den Eisplatten faulenzen.

7. Tag
Fotos: https://goo.gl/photos/9W6kM1AQvjcSeh5w9

Da ging es von Vik zurück nach Reykjavik mit einigen Abstechern zu heissen Quellen zum Baden und in tiefen Winter.
Heute Abed besuchten wir das beste Restaurant auf unserer Island Tour, Restaurant Viking, das war der Hammer, wir kamen uns vor wie in der Zeit zurückversetzt! Vikinger Gesang, Hellebarden, Speere, Schwerter und Schilder und das Essen, fantastisch. Das muss man gesehen haben. Ein Top Tip! http://fjorukrain.is/en/
Abreisetag
Fotos: https://goo.gl/photos/ADhd4Amz4rEwoKnu9

Besuch der blauen Lagune, Besuch vieler gestrandeter Schiffe und eine Besteigung eines alten Vulkans.
Das Auto dann problemlos abgegeben, mit ca 1,5h Verspätung nach Basel geflogen wo wir um 24.00 ankamen. Der Shuttle-Bus hat uns dann abgeholt und zum Parkplatz gefahren.

Zusammenfassung/Tipps
-Extrem freundliche Leute
-Tanken meist nur mit Kreditkarte möglich
- Es sprechen hier alle Englisch
-Bargeld ist eigentlich gar nicht nötig und wenn, nur am Bankomaten beim Flughafen beziehen, so   das man etwas Kleingeld dabei hat.
-Wind und Regenkleider sehr zu empfehlen unbedingt Badesachen mitnehmen
-Preise in Restaurants sind höher als bei uns, Hotels dagegen  günstiger als bei uns in der Schweiz.    Lebensmittel sind auch teurer.
-An den Sehenswürdigkeiten hat es immer Leute. Viele Asiaten und Japaner, bei jedem Wetter
-Autos zum Mieten dafür extrem teuer aber fast ein muss.
-Für Alpinisten, man rechne immer zur Höhe noch 2000 Meter dazu dann hat man die Verhältnisse von den Alpen die man gewohnt ist.
-Ich hatte das Gefühl mit unserem RAV 4 schon einen Kleinwagen zu haben, da fahren sehr viele Monstertrucks herum J
-In Vik gibt es einen tollen Fabrikladen, den muss man besucht haben, Souvenirs, Islandpullis, Outdoor Artikel. Tax Free
-Das Restaurant Viking muss man besucht haben! http://fjorukrain.is/en/
-Der Touristenzahl nimmt extrem schnell zu, so wird es viele Änderungen geben. Im Moment ist fast alles Gratis, Parkplätze bei Sehenswürdigkeiten und Eintritte, dies wird sich bald ändern.

Geocachen:
Viele Dosen sind defekt und somit nasse Logbücher, die meistens auch voll sind.
Daher einige Loggstreifen mitnehmen.
Zum Glück ist Island noch nicht zugedost, so lohnt es sich fast jeden zu besuchen und man kommt somit an einen tollen Ort. So ist die Vorbereitung auch einfacher und weniger Zeitintensiv.
Ab 2. April 16 findest du unsere Besuchten Caches:
https://www.geocaching.com/my/logs.aspx?s=1
Die Kosten für zwei Erwachsene und ein Kind für eine Woche
Flug 709.-
Mietauto 722.-
Hotels 1118.-
Tanken 223.-
Essen 483.-
Bargeld 310.-
Parken Basel 61.-
Total, ca. 3627.-

Links:
Straßenverkehr:  http://www.road.is/
Wetter, Erdbeben, Vulkane: http://en.vedur.is/



Freitag, April 19, 2013

 

Geocache Ferien auf Sizilien



Geocachen auf Sizilien


-11. April 2013- 18.April 2013
-Easy Jet ab Basel 06.45
-Gebiet Catania
-Bais Camp: Hotel Shelton in Aci Castello, ca 30 Minuten, PW ab Flughafen
-Mietauto ab Flughafen Catania von OSAutonoleggio, ( Bar, Electronische Kreditkarte, Mastercard)
-Immer schönes Wetter und angenehm warm

Bemerkungen:

Leute sind sehr Freundlich und Hilfsbereit
Nebensaison haben viele Restaurants geschlossen, unterwegs und im Landesinnern 
praktisch keine Restaurants
Blaue Zonen kosten, Weisse nichts, Tickets gibt es in allen Shops nach Zonen
An Ampeln wird nur an grossen Kreuzungen und wenn Fussgänger rüber wollen gehalten. Die Ampeln sind nur eine Empfehlung! Auch Einbahnstrasse!
Flug: Kinderwagen, Kinderbett und oder Autokindersitz wird gratis befördert! Vor Ort sehr teuer zum Mieten (Kindersitz)
Leider auch einige Touristen Cache die nicht gewartet werden
Klima war fast wie in der Schweiz, auch hier hat der Frühling nur wenige Tage Vorsprung

-Fotolinks in der Überschrift des Tages
-Cache direkt verlinkt im Text

Tag 1 Donnerstag

Anreise und Vulkanausbruch


Flug Basel Catania ca 2h.
Auto habe ich im Vorhinein über TCS gebucht. Doch akzeptierten sie dort keine elektronischen Kreditkarten! Nach einem Telefon mit dem Vermieter in Deutschland zahlten sie mir den Betrag Spesenfrei zurück. Ich bekam dann ein Auto bei OS.
Die Autofahrt vom Flughafen ging direkt ins Chaos von Catanien. Doch hatte ich den Fahrstiel schnell angepasst und der Fahrstil war nach meinem Geschmack.
In der Hafennähe den ersten Sizilianischen Mikro geschnappt.
Nach dem Bezug vom Hotel schmissen wir uns in andere Klamotten, packten den Rucksack und fuhren zum Cache Old Railway. Eine alte stillgelegte Eisenbahnlinie die durch viele Tunnels führt. Hier Rupelte es einmal kräftig, ich vermutete eine nahe Baustelle, sage aber Sandra , dies sei der Ätna ;-)
Danach fuhren wir durch herrliche Orangen- und Zitronenplantagen zum langen Strand bei Fiumefreddo.  Hier fanden wir ein Einkaufscenter und füllten den Kofferraum mit Getränken und Esswaren.
Am Strand  dösten wir, assen und tranken und genossen das Strandfeeling.
Hier hörten wir wieder das Gerumpel. Die Baustelle lag aber jetzt sehr weit weg. Auf dem Weg zum Auto sahen wir wie der Ätna eine schwarze Wolke ausschoss und dabei rumpelte,also doch der Ätna und keine Baustelle.
Am Strand entschieden wir uns noch nach Fornazzo zu fahren und den Multicache „Serie A“ zu machen.
Die Gegend war schwarz vom Aschenregen der hier vor einer Woche niederging, so fanden wir dann Posten zwei auch nicht. Es dämmerte bereits und das gerumpel vom Ätna nahm immer mehr zu. Wir dachten noch dies sei wohl normal hier. Wir waren ja noch nie auf Sizilien.
Wir wollten das Auto holen und dann weitersuchen. Doch  der Vulkan schoss plötzlich Lava aus. Wir blieben wie angewurzelt stehen und betrachteten das Naturschauspiel das sich etwa 8 KM entfernt abspielte.
Wir holten das Auto und fuhren wieder hoch, wir betrachteten das Spektakel bis nach 22.00 Uhr.
Der Hunger holte uns in die Wirklichkeit zurück. Fuhren Richtung Catania, fanden aber unterwegs kein Restaurant.  Erst in San Cosmo am Meer fanden wir ein Restaurant wo wir zu später Stunde Spagetti und ich Muschelspagetti assen.
Irgendwann nach Mitternacht ging es ins Bett.

Tag 2 Freitag

Südtour Cavagrande

Auf die Tor die heute geplant war freute ich mich sehr! In den Grand Canyon von Sizilien, Cavagrande.
Dort ist ein neuerer Cache Dieri.
Die Vorarbeiten planten wir schon in der Schweiz anhand von Google Earth und Topokarten.
Nach dem Reichhaltigen Frühstück ging es mitten durch Catania. Mir gefällt der Fahrstil, man muss sehr auf Zack sein und rundherum alles im Blick haben.
In den Süden sind die Autobahnen Maut frei! Vielleicht nur in der Nebensaison?
Der Start unseres Abenteuers war bald mal gefunden, wir stiegen natürlich nicht bei den Touristenseite in die Schlucht, sondern an der linken Schlucht Seite. Der T4 Trampelpfad war gut zu finden. Hier reichte es auch wunderbar nach Rosmarin und Salbei und den vielen Blumen.
Die schwierigen Stellen waren sogar mit Bohrhaken bestückt. Wir brauchten das Seil aber nie.
Bald entdeckten wir die Grabstätten in der Felswand, herrlicher Anblick!
Viele farbenprächtige Ruineneidechsen hatte es hier.
Bald erreichten wir die sikelische Nekropole.  Auch der Cache war schnell gefunden. Wir blieben eine Weile und genossen die Atmosphäre, Stille, Aussicht und der kühlende Schatten.
Auf gleichem Weg ging es zurück. Ich erketterte noch einen Felsigen Turm.
Weiter geht die Reise nach Noto Antica, eine vom Erdbeben zerstörte alte Stadt. Machen einen Rundgang  und fanden noch eine Petflasche mit Logstreifen.
Weiter geht es gegen Süden über eine einsame Gegend, verwucherte Singel Trails. Kämen uns jetzt noch Schwarzkopf Schafe entgegen, könnte man meinen man sei in Schottland.
Nach langer Fahrt kamen wir bei Marina di Modica an und gingen an den Start vom Cache Old Factory. Der Weg war wunderbar und die Final Location der Hammer Lost Place der alten Art:
Auf dem Rückweg war die Sonne schon wieder am Untergehen. Wir holten noch den  Top of Sampieri, was aber auch nur der Statistik gut tat.
Wie schon am Tag zuvor, suchten wir ein Restaurant um etwas zu Essen vergebens, bevor wir die lange Heimfahrt angingen.
Erst in Pozzallo fanden wir eine Pizzeria. Dieser Kellner war lange in Winterthur gewesen. Ich habe das Gefühl das jeder Kellner/In mit dem man Sprach mal irgendwo in der Schweiz war.
Auf dem Heimweg schnappten wir (ausser Jo, die hat das nicht gerne!) uns noch eine leckere Glace.
Auch heute wurde es wieder spät bis wir ins Bett fielen.

Tag3 Samstag

Norden mit Messina und Milazzo


Eigentlich war Ätna geplant, doch das Wetter will am Sonntag besser, so machten wir heute einen Städte Besuch in Messina. Da hatte es einige Tradis die in einem Rundgang besucht werden konnten.
Auf der Autobahn nach Messina war Maut wieder aktuell. Die Stadt ist sehr gross und dementsprechend auch viel Verkehr. Nachdem wir das Parksystem von einer netten Sizilianischen Familie erklären liessen, war auch unser Auto sicher parkiert.
Wir schnappten uns die Caches, die alle gleich versteckt waren. Vom Cache  Sacrariodi Cristo Re hatte man eine tolle Aussicht auf den Hafen und nach Calabrien, die Schuhspitze von Italien. Es lief gerade ein riesen Kreuzfahrtschiff in den Hafen. Dem treiben schauten wir gespannt zu. Viele Händler tauchten auf, boten Taxifahrten und allerhand sonstige Waren den Schiffstouristen an.
Wir wollten vor der Weiterfahrt noch in eine Gelateria, ja, denkste, wir fanden nirgend eine. Es war ja auch Siesta Zeit, da hat ca zwischen 1 und 4 nichts offen. Wir fanden dann ein Strassencafé. Doch da gab es nur noch Schokoladeneis. Der nette Wirt erklärte uns die Spezialität von Sizilien: Granitta und eine Abart davon. Mit Kaffee, war dies lecker. Er war lange in Como am arbeiten ;-)
Unsere Fahrt ging weiter, quer über die Insel nach Milazzo. Zuerst  nach Santa Lucia del Mela. Hier befuhren wir die engste und zugleich steilste Strasse die ich je gesehen habe. Stillhalten durfte ich nicht, da hätte ich bestimmt nicht mehr anfahren können, so gab ich gas, die Spiegel klappte es von den Häusern selber zu und oben sah ich gar nicht was hinter der Kuppel kam aber es kam gut, na, ja, fast, es ging nicht mehr weiter, jedenfalls für unseren Punto nicht. Ein kriminelles Wendemanöver und dasselbe zurück. Die Spiegel nahmen wir diesmal aber vorher rein. Sandra schloss einfach die Augen :o)
Eigentlich hatte es eine breite Strasse die hinter dem Berg zur Burg raufführte. Eine tolle Aussicht hatte es da. Nur der Cache war nicht mehr in seinem Versteck.
Wir fuhren zur grossen Burg Castello Milazzo, tolle Anlage aber auch hier war der Cache verschwunden.
Nun noch an die äusserste Spitz zum Capo di Milazzo. Hier hatte es viele Ausflügler, Pärchen und Fotoexkursionen. Der Weg vom Parkplatz führt durch eine alte Olivenplantage an einem Leuchtturm vorbei, dann über eine Treppe hinunter bis zur äussersten Spitze. Der Cache war bald gefunden. Danach sassen wir in den Felsen und betrachteten das Meer und die untergehende Sonne. Traumhaft!
Nach der langen Heimfahrt besuchten wir in der nähe unseres Hotels ein Restaurant das Hochbetrieb hatte, wir bekamen noch gerade einen Tisch. Joana faszinierte der Wirt; gross, Augen wie Hanery Amman, Angsteinflössend für eine kleine Jo. Aber auch hier, sehr freundliche Leute.

Tag 4 Sonntag

Ätna Süd


Via Nicolosi gingen wir zum Cache C.D‘Apa, den wir nach langem suchen nicht fanden. Der Weg dorthin ist übel mit Müll zugeeimert.  Obwohl man die Gemeinde anrufen kann und die den Sperrmüll gratis abholen kommen. Eigenartig wieso die Sizilianer dies trotzdem machen.
Auf der anderen Strassen Seite war noch der  Monte San Leo, natürlich lockte uns auch hier ein Cache hinauf.  Für den Aufstieg nahmen wir die Direttissima Route. Runter ging es dann bedeutend bequemer dem Weg entlang.
Kurz vor dem Parkplatz begegneten uns 3 Typen, die sahen gar nicht wie Cacher aus. Was die da hinten wollen?
Der Ätna rückt immer näher, unterwegs hatte es aber noch den Monte Sona, ein Krater der vollständig im Wald steht, mit einem Weg um den Kraterrand und einer der in den Krater führt. Schöner Spaziergang.
Nach einigen Kurven standen wir bei der Touristenstation Ätna Süd. Wir lösten ein teures Ticket retour hinauf. 2 Erwachsene und ein Kind knapp 80 Euro
Oben bei der Bergstation war es um die Null Grad und ein heftiger Wind blies. Wir verliessen die Hauptmenge und steuerten Richtung Osten bis zur Krete wo man direkt über dem Valle del Bove steht. Hier dampfte es aus der Erde.
Wir bestiegen einen Krater wo trotz der Kälte und des Windes die Hosenbeine ziemlich warm wurden. Ich grub ca. 10 cm und verbrannte mir fast die Finger, so heiss war es. Ich bestieg noch einen anderen Gipfel während Sandra und Joana in die Station runter gingen und die vielen Infos reinzog. Dort sah sie wieder die 3 Typen vom Morgen.
Natürlich wurde hier der Earth Cache „Etna Vulcanos“ auch gemacht.
Mit der Bahn ging es später wieder runter. Wir fuhren mit dem Auto wieder einige Kurven runter um zum Cache Giovanni’s Cache zu gehen. Ca 3 Kilometer ging es  durch Wälder und Lavafelder. Und wer kam uns da entgegen? Wieder diese 3 Typen. Ich fragte sie ob sie auch auf Cache suche seien. Ja, waren sie J
Bei Null standen bereits 2 Leute. Hm, Muggels oder Cacher? Wir umrundeten die Sache und steuerten dann direkt auf sie zu. Wäre ja ein Zufall wenn die hier genau bei null Pause machten, mitten im Wald!? Ich fragte sie, denn sie schauten schon komisch was wir da so machten. Ich erklärte es ihnen kurz und wir suchten weiter. Mist wo ist die Dose. Nach längerer Suche fragte ich den Typ mal ob ich da wo er sitzt mal schauen dürfte, meine Nerven, voll hockte der auf DEM Steinhaufen. Der schaute schön blöde als ich den Cache hervor holte.
Ich denke die haben die Vorlogger gesehen und wollten wissen was die dort machten, dann kamen wir und überraschten sie. Muss fast so gewesen sein.

Danach fuhren wir wieder via Ätna Süd Richtung  Zafferana. Unterwegs hatte es ein Unscheinbares Loch am Wegesrand. Wenn man’s nicht weis, würde man es gar nicht sehen dass da ein ca 300 Meter lange Lavaröhre existiert. Wir wusste es natürlich weil ein Cache da ist/war ;-)
Die Grotta Cassone. Es lohnt sich eine Lampe mitzunehmen und bis an dessen Ende zu gehen. Man sieht noch schön den erstarrten Lavafluss. Ziemlich speziell!
Auf der Weiterfahrt wollten wir es nochmals wissen bei der Serie A, fanden diesmal das Gesuchte, doch der Final war verschwunden.  Wir machten uns auf den Heimweg um in der Nähe des Hotels was zu Essen. Wir fanden ein tolles Restaurant, so richtig Italienisch; grosse Tische, grosse Familien, viel Gequatsche und Hektik dazwischen ein Gitarrenspieler der Italos sang.


Tag 5 Montag

Süden Saracusa


Wir düsten wieder durch Catania und die Mautfreie Autobahn bis nach Siracusa, genauer auf die Insel Ortygia, zu 100% Verbauen, also null Grünflächen. Da gibt es eine Süsswasserquelle Fonte Aretusa und einen  Earth Cache.
Die Stadt ist eine der schönsten die ich gesehen habe auf Sizilien. Tausende von Fotomotiven gäbe es da! Unbedingt besuchen wenn in der Nähe.
Nach der Besichtigung der Gassen, des Marktes und der verschlungenen Gelati,  gingen wir zu einem weiteren Earth Cache auf dem Capo Murro di Porco. Tolle Felsen mit Leuchtturm. Her verweilten wir eine Zeitlang.
Joana wollte unbedingt ans Meer baden gehen, so hielten wir beim Strand von Porto Grande und genossen das Nichtstun.
Auf dem Heimweg mit Umwegen, ja das ist bei diesem Hobby ganznormal, hielten wir bei einem Bunker Cache, doch der lag eingezäunt in einer Plantage. Das ist nicht unser Ding und weiter geht’s nach Motta Sant’Anastasia. Da hat es einen Virtual und eine EarthCache. Beide Aufgaben und erforderliche Lösungen wurden gefunden und notiert.
Heute wollten wir keine Pizza aber im Restaurant war heute die Küche geschlossen und nur der Pizzaiolo war da, also wieder Pizza.

Tag6 Dienstag

Solotour Valle del Bove und Ätna Nord


Dieser Cache war der Grund für meine Solotour: Liquid Earth und natürlich das Joana und Sandra einen Tag ausspannen können, Shoppen, Pool und Relax.
Ich hatte zu Hause eine Koordinate zum Mystery  Cache gerätselt und die sah spannend aus. Nur wie komm ich hier hin??
N3743.565 E15 01.475
So fuhr ich mal mit dem Auto  auf der Strasse von Zafferana nach Ätna Süd. Bog in die kleine Berstrasse ab wo man auf den Monte Zoccolaro kommt. Auch wenn hie (noch) kein Cache ist, der steile Aufstieg lohnt sich! Super Aussicht ins Valle del Bove! Ich war früh dran und auch ganz alleine unterwegs. Vom Gipfel suchte ich einen Abstieg durch die Felsen auf die Lavafelder. Ca 1.3 KM entfernt machte ich eine Möglichkeit aus und die war auch gut. Ich fand sogar einen Trampelpfad auf die Lavafelder.
Spätestens hier kamen mir die ersten Zweifel auf. Terrain mässig unmöglich. Auf dem Listing waren Fotos von Familien ins Strandlatschen zu sehen. Hier komm man mit denen nicht weit.
Vielleicht gibt es ja einen einfacheren Weg dorthin und ich, wie immer nehme die schwierigste Route.
In grosser Hitze peilte ich die Koordinate an. 2 KM über ein Wegloses Lavafeld.  Schon von weitem sah ich die Steinschlag Gefährlichkeit des Steilhanges der zum Ätna hinauf führte. Mit  Bogen und schnellem Schritt lief ich in einen geschützten Bereich um steil hinauf zu steigen auf eine Art Aussichtplattform. So zwei Schritte vorwärts und einer wieder zurück. War wie ein Eisfeld  der weiche Lavahang. Mir wurde es hier zu gefährlich und  die Koordinaten stimmten definitiv nicht also machte ich mich auf den Rückweg. Gleiche Route.
Beim Auto angelangt entschied ich mich noch zum Ätna Nord zu fahren. Als ich bei Posten 2 von Serie A durchfuhr,  sah ich dort zwei Gestalten. Rückwärtsgang rein, Scheibe runter und frage auf Schweizerdeutsch: suecheter ä Cäsch? Die Frage zurück: ja, u Bisch du dr Bärner?
Hä?
So lernte ich Strombolina und soonee1 kennen.
Während der Unterhaltung stellte sich heraus das wir uns am anderen Tag treffen würden. Wir machten vor den Ferien mit  DiMash, bei m Parkplatz vom Virtual Trinacria ab und sie zwei haben auch mit ihm dort abgemacht.
Solch ein Zufall.
Ich fuhr weiter zum Ätna Nord (Piano Provenzana) , der Parkplatz war leer und es war eiskalt hier. Jacke an, GPS an und so Peile ich  timpa’s Cache an, via Monte Nero. Der Weg war sehr schön, viele Krater, Löcher, eingestürzte Lavaröhren und neue Lavaströme.
Der Cache war auch sehr doof platziert, direkt bei einem  Rifugio, ziemlich viel Picknick Müll lag um die Hütte. Kein Wunder ist der verschwunden.
Die Stimmung bei untergehender Sonne war herrlich. Seelen alleine in dieser Einöde.  Es dunkelte bereits als ich beim Auto wieder ankam.
Hier erledigte ich noch das Earth Cache Foto.
Jetzt geht es direkt heim. Sandra und Joana warten schon um was essen zu gehen. Wir dachten in der Altstadt von Aci Castello was zu finden, da hier am Abend immer so viel Betrieb war. Es hatte aber kein einziges Restaurant offen. Also zurück ins Basiscamp und dort zum Italiener mit Gitarrenmusiker.

Tag7 Mittwoch

Cachertreffen Taormina


Heute haben wir um 9.30 mit DiMash abgemacht, eben bei der Touristenatraktion  Trinacria.
Wir fuhren durch  herrliche Zitronen und Orangen Plantagen. Am Parkplatz angekommen gab es noch mehr Überraschungen tauchten hier doch noch mehr Cacher aus der Schweiz auf und so waren wir eine lustige Zehnergruppe die zusammen den Tag mit Cachen verbrachten.
Über den Gratiseintritt weiter hinten stiegen wir in die Schlucht ab, wateten durchs Wasser, kletterten  auf den Felsen rum.
Nach einem ausgiebigen Restaurantbesuch, es gibt halt immer viel zu erzählen, fuhren wir noch auf die andere Seite der Schlucht und fanden einige Schleichwege bis an den Rand der Schlucht.
Auf der Fahrt nach Taormina hielten wir in einem tollen Restaurant an um den kleinen Hunger zu stillen.
Was uns hier aufgetischt wurde war vom feinsten. Guter Tipp, wer in der Gegend ist, unbedingt  aufsuchen. Ristorante Al Feudo  N37 50.332 E15 13.981    
Ich nahm nur die Vorspeise Antipasti und hatte für den ganzen Tag gegessen. Wir schlemmerten gute zwei Stunden.
So das muss verdaut werden. In Taomina stellten wir die Fahrzeuge ins Parkhaus und liefen durch das Städtchen nach Castelmola hinauf. Ein schöner Pfad  schlängelt sich durch ein Blumen- und Pflanzenparadis hinauf. Als wir wieder unten waren lockte eine Gelateria, Taormina Bar Luraleo zum Verweilen ein. Danach  suchten wir noch die Caches Way to Heaven, HistoricCemetery in Taormina und zum Schluss noch Isola Bella. Beim Bahnhof unten verabschiedeten wir uns alle und wir fuhren  zum Hotel zurück. In der Hotel Bar gab es noch einen Schlummertrunk, Joana stolzierte noch in der Lobby herum, wir bezahlten die Hotelrechnung. Der Code für die Kreditkarte ist ja heute Morgen gekommen ;-)

Tag 8 Donnerstag

Heimflug


Wir mussten früh zum Flughafen, so gab es kein Frühstück mehr im Hotel.
In Catania musste das Auto noch aufgetankt werden. Frühmorgens durch die Stadt zu fahren ist bedeutend angenehmer
J
Der Autovermieter war aber erst um acht Uhr da. So wurde das Check in erledigt bevor ich die Schlüssel abgab und die Kaution zurückerhielt.
Vor der Sicherheitskontrolle war eine riesen Schlange.  Aber es reichte noch vor dem Bording unsere Mägen zu füllen.
Ja, der Heimflug ging schnell, das Highlight war natürlich bei klarem Wetter über Lugano direkt über die Alpen zu fliegen. Stundenlang könnte ich in die bekannten Täler und Gipfel schauen.









Sonntag, Juni 13, 2010

 

Übungen auf dem Rhonegletscher

Letzten Samstag machten Jasmin und ich mich um 05.30 aus dem Hause um um 8 Uhr beim Rhonegletscher zu sein.
Wir wollten die diversen Spaltenrettungen, Selbstaufstieg beim Spaltensturz üben.
Auf dem Grimsel regnete, blitzte und donnerte es.
Beim Bellvedere machte es mich nicht an aus dem Auto zu steigen ;-)
Päscu, Sabe, Elisabeth, Pascal, Jasmin und ich machten uns dann als der Regen nachliess, doch noch auf den Weg. Zielstrebig durch den Shop zum Drehkreuz um nach 5 Minuten auf dem Gletscher zu stehen. Nachdem wir eine geeignete, schöne tiefe Spalte hatten, richteten wir mal zwei Stände mit Sanduhren ein. Am einten liessen wir uns runter um mit zwei Prusik selbstständig wieder aus der Spalte zu kommen. Am zweiten Stand wurde Eis geklettert.
Da fast alle in unserer Gruppe ein MiniTrax haben machten wir mehrere Spalten-stürze und retteten die "gefallenen" damit aus der Spalte was so ziemlich reibungslos ging.
Zur Auffrischung wurde natürlich auch der Österreicher Flaschenzug verwendet.
Gegen Schluss machten wir noch einen anspruchsvollen Gletschergang im Steileis und auf kleinen steilen Gräten zwischen zwei Spalten.
Das Wetter hielt eigentlich den ganzen Tag gut und es war auch nicht so kalt.
Um 17.00 waren wir wieder auf festem Boden und in Gletsch gab es noch einen Beizenbesuch.
Wir sind also wieder gerüstet für die kommenden Hochtouren :-)
Link
Foto Tinu
Foto Päscu
Hikr Bericht von Päscu

Montag, April 19, 2010

 

Pico Viejo 3052M und Pico Teide 3715M

Als wir am Freitag auf den Montana Blanca liefen, juckte es mich schon gerade weiter zu ziehen auf den Teide.
Eine Bewilligung hatte ich für den Dienstag, 11-13.00 eingereicht, die Mailadresse war aber falsch und ich merkte es erst 2 Tage vor der Abreise, da ich keine Bestätigung erhalten habe.
Noch einmal ein Versuch aber ich erhielt bis am Sonntag Abend immer noch keine Bestätigung.
Wir hatten es auch heute Montag nicht unbedingt im Plan auf den Teide zu steigen. Vielmehr interessierte uns der Pico Viejo. Dieser Vulkan, der das letzte mal vor ca 200 Jahren ausgebrochen war liegt westlich neben dem Pico Teide.
Ich und Jasmin parkten morgens um ca 09.00 beim kleinen Parkplatz bei 28°14.306N 016°41.898W .Da folgt man dem Sendero Nr. 9 aber nur bis ca N 28° 15.505 W 016° 41.178. Da sucht man den alten Trampelpfad, dieser führt einem an den wohl spektakulärsten Punkt, wo man einen super Tiefblick an die tiefste Stelle des ca 1 Km breiten Kraters, runterzublicken.
Auch hier oben blies der Wind fast Orkanmässig.
Wir folgten etwas unterhalb des Kraters wieder zurück bis zum Sentiero Nr. 9 und wo führt dieser hin?? ;-) ...wenn man dem weiter folgt? klar, auf den höchsten Berg von Spanien, den Pico Teide.
Ich rechnete, ca 700 Höhenmeter auf eine Distanz von ca 3Km plus Faktor dünne Luft und kam auf ca 2.5h. mit einer unbedingt benötigter Pause kamen wir auf ca 3h. Nachdem wir den Pico Viejo Krater verlassen hatten war ca 13.30. Ich musste noch einberechnen das wir den ganzen Weg zurück laufen müssen und das nochmals ca 4-5h dauern würde. Also nix wie los. Wir waren überrascht wie schnell und ohne mühe wir bei der Bergstation standen.
Ich versucht Sandra zu erreichen da sie ja auch in dem Gebiet unterwegs war und dachte sie könnten uns am Fusse des Montana Blanca abholen und zu unserem Auto fahren. Den diesen Weg hätte ich auch noch gerne gemacht. Ich erreichte sie nicht.
Als ich den Kontrollposten anfragte ob eventuell doch eine Erlaubnis auf meinen Namen war, staunte ich nicht schlecht als er ein Formular mit meinem Namen hervorholte!!! Der Tag stimmte zwar nicht und die Zeit auch nicht aber wir durften rauf. Wir waren ganz alleine da oben.
Er gab uns noch eine Stunde Zeit um bis zum wirklich höchsten Punkt des Berges zu steigen. Hier richte es gewaltig nach Schwefel und aus mehreren Löchern pfiff die gelbe Luft hinaus.
Unser Glück war vollkommen, wie heute alles klappt!
Auch hatte ich Sandra am Telefon und Jasmin war froh das wir die letzte Bahn hinunter nahmen und so gemütlich noch unser Auto erreicht, wohin uns Rene fuhr.

Multi Cache zum Pico Viejo
Cache am alten Weg
Fotos






Samstag, April 17, 2010

 

Montaña Guajara 2715M

Tag 3 auf Teneriffa.
Mit Jasmin fuhr ich früh zum Nationalpark. Das Wetter ist traumhaft hier oben. Als wir in Los Americanos abfuhren war es stark bewölkt, kaum fährt man in die Ebene rein, das schönste Wetter.
Auf den Guajara kommt man auf mehrere arten. Die absolut spannendste ist die durch die Felsbänder!
Wir Parkten beim Parador N28 13.415 W16 37.680 und liefen durch die Steppe bis zum Punkt N 28° 13.237 W 016° 37.339 von da an geht es sanft durch die Buschlandschaft hinauf. Wenn man vor der grossen Wand steht, ( N 28° 12.864 W 016° 36.953) läuft man ziemlich direkt darunter Richtung Osten.
Durch die kalte Nacht war der Felsen voller Eis das durch den starken Wind runtergefegt wurde. Auch Eiszapfen hatte es am Felsen.
Oben auf dem Gipfel hat es sehr viel Platz und er ist Flach. Die Aussicht über den Canadas ist der Hammer.
Den Rückweg wählten wir hinten den Gipfel runter und immer schön links haltend aber nicht zuweit, da geht es mehrere hundert Meter senkrecht hinunter ;-)

Durch eine wunderbare Landschaft mit allen erdenklichen Farbnuancen und Steinformen, kamen wir wieder hinunter ins Tal.
Da hängten wir noch ca 20Km in der Ebene daran um die tolle Landschaft zu bestaunen.


Multi Cache hinauf
Cache wenn man nach dem Multi weiter läuft, hinter dem Gipfel
Fotos



Freitag, April 16, 2010

 

Montaña Blanca 2750M

Am zweiten Tag auf Teneriffa fuhren wir mal als erstes in den Nationalpark. Wir haben eine Fiat Panda für 6 Tage gemietet, 150 Euros.
Kurz nach der Talstation der LSB Teide gibt es eine kleinen Parkplatz an der Strasse ( 28°15.569 N 016°36.188 W ) Von da an geht einen breiter Weg, gemütlich bergauf in grossen Bögen bis auf den Montaña Blanca. Unterwegs passiert man die Lava Balls.
Kurz vor dem Gipfel würde der Weg um zum Refugio und auf den Teide zu gelangen in ca 5h
Der Spaziergang auf den Montaña Blanca dauert ca, hin und zurück 3-4h in einer atemberaubender Landschaft und ist sehr einfach.
Mit auf Tour: Sandra, Jasmin, Joana, Tinu
Overlays: sind vorhanden, nur anfragen (Garmin)

Multi Cache der durch die ganze Route führt
Earth Cache bei den Lava Ball's

Fotos


Sonntag, März 21, 2010

 

Lämmerenhütte Skitour

Es sollten einige Gipfel bestiegen werden, aber es sollte nicht sein. Trotz miesen bedingungen ein super Wochenende, lese selbst:

Bericht Steghorn
Bericht Roter Totz
Foto Tinu
Foto Päscu

Sonntag, März 14, 2010

 

Wildhorn Skitour 2 Tage

Mit Päscu bei schönstem Winter Wetter auf die zweitägige Wildhorn Tour.
Der Bericht
Fotos Pascal
Fotos Tinu

Sonntag, Februar 21, 2010

 

Höhlen Tour

Freitag Abend um 19.00 kam uns der Wirt vom Restaurant Hinterweissenstein in Oberdorf abholen. Oben angekommen, bezogen wir erst das Massenlager um danach ein leckeres Nachtessen einzunehmen.
Am Samstag Morgen gab es um 07.30 Frühstück. Das Brot war wunderbar frischgebacken, mhh.
Danach wurde in der Garderobe gerüstet. Die Rucksäcke mit den Seilen und das ganze Klettermaterial war brutal schwer. Um 08.45 stiegen wir in die Höhle ein. Zuerst folgten wir dem Hauptgang bis zur Abzweigung Truggang. Da ging es die Rutsche runter, kurz kriechend untendurch um das erste Fix Seil zu erreichen. Dieser Teil der des Truggangs ist nass und dreckig.
Schon bald kommt der gut eingerichtete Narrenschacht. Material: 15 Meter Seil, 1 HMS
Danach geht es kriechend, gebückt durch einen rutschigen Teil bis zum Känel Schacht. Material: 15 Meter Seil, 1 HMS
und gerade darauf folgt der Sau Schacht ( hat den Namen Verdient, vorallem beim Aufstieg)
Material: 22 Meter Seil, 1 HMS, 1 Kantenschutz und 1 Express, denn nach ca 5 Meter hat es oben eine Umlenkung! Erspart viel kraft beim Aufstieg.
Ist man unten am Sau Schacht angekommen, machten wir ein Material Depot, rechts geht es durch ein enges Loch in den Märchen Gang und links weiter im Truggang.Wir gingen zuerst noch weiter im Truggang bis zum Gäuloch Siphon. Dieser Teil ist wunderbar Löcher wie frischpolierte Knochen. Beim Gäuloch Siphon hat es ein Buch, das nicht wirklich brauchbar ist, nass und dreckig.
Für diesen Teil brachten wir ca 45 Minuten, hin und zurück.
Unten am Sauschcht wurden die Rucksäcke wieder aufgeladen aber nicht anziehen, denn jetzt kommt der Robinson Schlupf der es in sich hat, mit gestreckten Armen, den Rucksack vor sich stossend quetschen wir uns durch den langen engen Schlupf durch mehrere Windungen. Saueng, da ist ja der Jungfernschlupf direkt Sonntag :-) Danach, kurzes aufrechtes gehen und schon kommt der Kasperli Schlupf auch der, eng! Aber beide Schlupfe haben Lehm an Boden der den Knochen gut tut :-)
Dann kommt eine lange gerade Passage glitzernd, tolle Formationen, wie im Märchen eben.
Jetzt noch der Märchenschacht, Material: 18 Meter Seil,für Stand: 1 Bandschlinge, 3 HMS nach ca 5 Meter ein weiterer HMS ins Seil.
Kurz darauf kommt der tiefste Schacht in der Höhle, der Königsschacht mit 20 Meter tiefe.Material: 26 Meter Seil, 1 HMS, 1 Express für Redundanz.
Ab hier muss man sich im Buch eintragen und die nächsten 30 Meter ohne Pause durch, denn hier hat es Mess-Sonden die Temperatur und Durchzug messen.
Nach diesen 30 Meter kommt noch die Riesenschlucht. Hier ist ein Fix Seil montiert. Weis aber nicht ob immer, ich würde noch ein HMS und ein ca 6 Meter Seil mitnehmen.
Und schon stehen wir im Biwak3. Da deponierten wir unser Material und stiegen noch durch den Sandgang.
Nach einer Pause ging es retour. Königschacht und Märchenschacht sind schnell und einfach zum aufsteigen.
Im Truggang wird toll gegrunzt und geschnauft im Sau-Schacht, der ist happig und verlangt was von einem, auch der Känel- und Narrenschacht sind anstrengend.
Als wir wieder im Hauptgang sind, spüren wir die Erschöpfung langsam. Es wir mühsam auf den Knien den schweren Rucksack zu tragen, denn alles Material ist wieder drinnen.
Um 18,15 erreichen wir wieder den Ausgang der Höhle und freuen uns nur noch auf das bestellte Fondue und den Weisswein im Restaurant Hinterweissenstein!
Die Serviertochter nahm uns dann am Abend mit dem Auto wieder runter ins Tal.
Heute eine Tag danach; viele blaue Mösen und Schrammen, eine Muskelkater das man sich fast nicht bewegen kann, glaub der schlimmste den ich je hatte. Auch der geht aber vorbei ;-)
Das Karbit reichte für die ganzen 9,5 h nur einmal ca 2 dl Wasser musste ich nachfüllen.
Fotos

Sonntag, Februar 14, 2010

 

Solo Skitour auf den Turnen

Der Wecker klingelte früh, heute Morgen, nur mochte ich nicht recht aus den Federn.
Eigentlich wollte ich noch im dunklen abmarschieren.
So wurde es acht Uhr bis ich bei der Post in Zwischenflüh startete. Dort ist auch eine Postauto Haltestelle und Parkplatz (5.-)
Ich kenn diese Talseite überhaupt nicht, ich hatte aber die Tour auf GPS und in etwa im Kopf.Eine Route führt von der Post gerade hinauf in den Gandgraben und eine zweite über Lusseweid. Ich nahm die zweite Variante.
Kurz bevor ich losmarschierte,Nebel und ca -10°, kam gerade so ein Postauto voll mit Türelern. Sie liessen mich dann aber doch überholen. Die Spuren waren nicht zu verfehlen. Auch lies ich den Nebel bald unter mir und ich tauchte in eine stahlblaue, wolkenlose Winterlandschaft. Ich zog, ausser einigen Fotohalten und Tenue-Erleichterung ziemlich nonstop bis auf den Gipfel. Den ich um ca 10.30 erreichte. Nur ein Snöber stand oben sonst noch kein Mensch. Nach aber ca 15 Minuten kamen aus allen Richtungen die Tourengruppen. Der Snöber erkannte mich sogar aus diversen Tourenberichten. Cool, ich bin ja berühmt ;-)
Nach einer einstündigen Pause fuhr ich den stark verfahrenen und hart/mühsamen Hang über die Route 205b hinunter. (ich als Tiefschneeanfänger)
Ein wenig abseits der Abfahrt fand ich eine Alphütte für eine Pause, denn in den Nebel will ich noch nicht und es ist noch nicht mal Mittag.
So genoss ich eine sehr lange Pause in absoluter Stille. Das sind die Momente wo man die Lebensfernbedienung auf "PAUSE" stellen kann :-)
Der Schnee wurde am Nachmittag besser und ich fand so einigermassen den Weg zurück nach Zwischenflüh im schönen Diemtigtal.
Daten: 1068 Höhenmeter
ca 3h bis Gipfel
Noch schöner wenn man über den Puntel nach Därstetten fährt/läuft
Fotos
Absolute Ruhe, nur das Schmelzwasser vom Dach ist zu hören

Overlay für GPS und Swiss Map vorhanden, nur anfragen

Freitag, Januar 29, 2010

 

Vollmond Nachtlauf

Draussen Schneit es.Eigentlich wollte ich heute auf eine Laufrunde gehen.
Ich lag kuschelnd mit Joana im warmen Bett. Bevor ich "rüberfalle" stehe ich auf, erstelle das Overlay auf der Swissmap für die Skitour am Sonntag. Das gibt durst, so mache ich mich in die Küche.
Es ist 21 Uhr. Als ich das Fenster öffne: Kein Schnee, fast keine Wolken und der Vollmond erhellt die frisch verschneite Landschaft.
Schnell packt mich die Lust den Lauf doch noch zu machen. Das ist glaub das schönste Joggen. Der Mond scheint hell und ich seh meinen Schatten im Schnee. Der Wind pfeift nur schwach durch die Bäume. Es ist eine wunderbare Runde. Ich häng noch einige Umwege an und komme schon bald bis nach Ballmos. Eine Highlight 10KM Vollmond Jogging Runde.

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