Donnerstag, August 10, 2017

Namibia 2017

In diese Reise haben wir viel Zeit für die Vorbereitung investiert. Wollen wir als Selbstfahrer durch Namibia kurven. Ursprünglich haben wir mehr Orte besuchen wollen, doch es ist schade dieses Land im Eilzug zu durchbrettern.
So wurde die Route um die Hälfte gekürzt.
Im Nachhinein gibt es einige Orte wo ich länger bleiben würde.
Magic Vibes hat schlussendlich die Buchungen übernommen und uns geholfen die Routen umzusetzen.

Einreise:
Infos auf EDA 
Pass
Geburtsurkunde minderjährige Kinder (haben wir zwar nicht gebraucht)
Normale Impfungen haben wir aufgefrischt, Etosha ist Malariafrei. Wir hatten nur eine Prophylaxe mitgenommen
Internationaler Führerschein


Essen.
ist vorzüglich, viel fettarmes Fleisch, frisches Gemüse

Zu den wilden Tieren:
Diese sind immer und überall anzutreffen. Warzenschweine, Giraffen,Zebras, Affen, Strausse, Springböcke und Orixe sieht man  sehr oft.
Sogar einen Waran hat Jasmin entdeckt, diese verstecken sich aber sehr schnell. Auch Stachelschweine sieht man selten. Leoparden und Geparde, sind sehr scheu und verziehen sich. So das man sie schon gar nicht entdeckt.
Die meisten Tiere flüchten wenn man auftaucht. Bei allen Tieren, gilt immer:
Ganz ruhig sein, kein Blickkontakt, langsam retour gehen oder in grossem Bogen um das Tier gehen. Dem Tier die Chance geben, das es flüchten kann.

Die Bilder findet ihr jeweils am ende des Textes

Sonntag/Montag 23.7.und 24.7.
Am 23.7.17 starteten wir um 18 Uhr 02 in Moosseedorf, via Bern ging es mit dem Zug Nach Zürich Flughafen. Unsere Swiss Maschine startete um 22.40 nach Johannesburg. Hier herrschte ein riesen Chaos, da es am Morgen Nebel hatte und nichts ging am Flughafen. Unser Flieger hatte zuerst keine Crew, dann ein Loch im Motor ;-)
So starteten wir mit 3 Stunden Verspätung, nach Windhoek.
Die erste Lodge und auch die Übergabe des Mietfahrzeuges platzte natürlich da wir zu spät in Namibia ankamen. Wir hatten keine Ahnung wir wir die erste Nacht verbringen sollen. Ein Mail an Magic Vibes haben wir noch senden können in Südafrika.
Nach der Landung in Windhoek musste zuerst das Einreise Dokument ausgefüllt werden damit wir den Stempel in den Pass bekommen. Auf einer Tafel las ich dann unseren Namen. Gut, dann hat es doch geklappt; Magic Vibes hat uns eine Unterkunft organisiert und mit der Mietwagenfirma einen neuen Termin  abgemacht, das sie uns am nächsten Morgen abholen kommen.
Wir hatten zwar nichts mehr zu essen, doch hatten wir in den Fliegern und Flughafen so viel zu Essen bekommen das es uns nichts ausmachte.
Es hatte ein zahmes Zebra hinter unserem Haus und die Milchstrasse leuchtete vom Himmel wie ich sie noch nie gesehen habe.

Sim Karte 150ND
Zusatz Übernachtung 1800 ND
Nicht Bezogene Übernachtung Auas Lodges 1055 ND P.Person

Dienstag 25. 7.
Um neun Uhr kam unser Mann der uns nach Windhoek führt damit wir unser Toyota Hilux übernehmen können.
Eine 12V Kühlbox und zwei Ersatzreifen waren auch dabei.
Zuerst fuhren wir zum bewachten Parkplatz um im Spar einzukaufen. Geld und Sim Karten hatten wir schon am Flughafen besorgt. Am Automaten kann man immer nur Maximal 2000 Namibische Dollar beziehen, dies aber mehrere male hintereinander.
Alle ATM Automaten sind bewacht.
Das rechtsgesteuerte linksfahren im Verkehr ging einigermassen. Schon bald waren wir auf der B1 und nach Rehoboth verliessen wir die geteerte Strasse und gingen Off Road  über die C24 nach Bullsport.
Zuerst wollten wir noch den Bullenkopf besteigen, da es schon spät ist verkürzen wir die Route. Kurz vor der Buschmannhöhle, Joana ist zuvorderst, bleibt sie abrupt stehen, sagt kein Wort und kommt langsam retour. Eine riesen Schlange, ihr Vorderteil aufgerichtet, ist ca 4 Meter vor uns auf dem Weg. Langsam gehen wir Rückwärts. Ich vermutete zuerst das es eine Speikobra ist. Es war eine Black Mamba, eine der giftigsten Schlangen, nach dem Biss ist man spätestens nach 20 Minuten tot. Nach einiger Zeit, legte sie sich und machte einen Rückzieher. Ich checkte den Durchgang und wir gingen noch bis zur Buschmannhöhle. Den Aufgang  auf den Bullenkopf fanden wir nicht.
In der Lodge angekommen gab es mal Kaffee und Kuchen, WiFi und zwei traumhafte Zimmer.
Abendessen gab es im kleinen Ramen an einigen grossen Tischen. Suppe, Salat, Kartoffeln, Springbock und Dessert.

Lodge Getränke 127 ND
Übernachtung 1303.5 ND P.Person
Lodge: http://www.buellsport.com/
Foto Link:
https://goo.gl/photos/PssUGHsTxaPTprvUA


Mittwoch 26.7.
Vor dem Frühstück gehe ich ein wenig Spazieren um den Sonnenaufgang zu bewundern.
Nach dem reichhaltigen Frühstück, und Checkout ging es zum Naukluft Camp Reception im Naukluft Gebirge um das Permit zu lösen damit wir hier rumlatschen können.
Es steht der Oliven Trail auf dem Programm. Eine schöne Wanderung und die zweite Hälfte geht durch eine Schlucht. Hier begegneten wir einer Speikobra, die uns aber nur beobachtete. Der Ketten gesicherte Teil war cool und einfach.
Nach dem Abmelden beim Camp Reception ging ich noch in ein Tal hinein wo es viele Affen hatte.
Die Fahrt zur Weltefrede Lodge war sehr abwechslungsreich, Landschaftlich wie auch die vielen Tiere.
Hier bleiben wir zwei Nächte.

Cache: GC33BY0, GC4G7MW,GC4K0PM
Foto Link https://goo.gl/photos/Z9S6f5GbcSTrqZGg8

Donnerstag 27.7.
Die Lodge hat uns einen Rucksack bereitgestellt mit Frühstück. Wir fahren um 05.30 bei der Lodge los. um ca 06.20 sind wir vor dem Tor der uns zum Sossusvlei führt. Es stehen bereits einige Autos da. Wir werden registriert.
Auf vielen Strassen gibt es immer wieder Gates wo man kontrolliert wird und die Daten notiert werden.
Im Sonnenaufgangs Stimmung fahren wir bis zur Düne 45, das heisst, 45 KM ab Gates Eingang in Sesriem.
Die Dünen Landschaft verschlägt einem fast die Sprache.
Wir fahren bis zum ersten Parkplatz im Sossusvlei, da kommt man nur mit 4x4 durch. Da wir gute Stollenpneus haben müssen wir nicht mal Luft rauslassen um durch den tiefen Sand zu kommen.
Nach dem Morgenessen an einem Windgeschützten Platz laufen wir zum Deadvlei. 1000ende Jahre alte tote Bäume die dank der Trockenheit immer noch stehen. Eine Landschaft wie auf einem anderen Planeten.
Wir fahren dann noch weiter durch den Sand bis zum richtigen Sossusvlei. Hier hinten sind die höchsten Dünen der Welt, Big Daddy und Big Mamma. Hier hinten hat es auch fast keine Leute mehr, die Guids fahren nicht bis hierher und die anderen? Entweder wissen sie es nicht oder trauen sich die Sandpiste nicht zu. Uns soll es recht sein.
Tipp, nehmt das Frühstück hier hinten!
Nach dem bezahlen des Permit im Camp in Sesriem, gehen wir noch zum Sesriem Canyon. Im Permit vom Sossusvlei ist auch dies da inbegriffen.
Bei der Ausfahrt aus Sesriem wird man nochmals kontrolliert und muss den Beleg des Permits vorweisen. Jasmin fährt uns zurück zur Weltevrede Lodge.

Permit 250 NDollar
2 Nächte Unterkunft 1900NDollar pro Person
Essen und Getränke 500NDollar
Tanken in Sesriem 678 NDollar
Foto Link: https://goo.gl/photos/kV9Kb5QopQD5WHgL8

Freitag 28.7.
Ich erwache sobald es hell wird draussen. Ich spaziere mal Richtung Sonnenaufgang. Ein kleiner Berg der da steht zieht mich an und in direkter Linie steige ich bis auf den Gipfel und warte auf den Sonnenaufgang.
Nach dem Frühstück geht es ca 300 KM bis nach Swakopmund an der Küste.
In Solitaire gibt es einen Halt, alte Autos stehen im Sand, die Eichhörnchen suchen ihre Vorräte, das ganze Dorf ist das reinste Museum. Ich finde es als die schönste Stadt in der Wüste! Stadt? Ein paar Gebäude...
Der Weiterweg ist wieder wie auf einem fremden Planeten, die Landschaft ist immer wieder komplett anders und unendlich lange gerade Sandpisten.
Als gegen die Küste fahren hat es dort eine Nebelwand :o) Es ist sehr kalt und die Stimmung wie bei uns an einem nebligen Herbstabend.
Nach dem Bezug der Unterkunft im Prinzessin Rupprecht Hotel, das vor 100 Jahren ein Spital war, gehen wir durch die Stadt, die Leute sind sehr freundlich und henne cool. Die Schauergeschichten von Überfällen und Raub kann man sich fast nicht vorstellen wenn man sich normal verhält. Der Parkplatz beim Hotel ist 24 bewacht, die Geld Automaten sind auch bewacht, in den Läden und davor stehen überall Sicherheits- Leute. Ich fühle mich in Bern bedeutend unsicherer!!
Am Abend hat uns Magic Vibs einen Tisch im TUG reserviert. Sandra  strahlte als sie sah das unser Tisch direkt über dem tosenden Meer lag. Sie meinte es sei der beste Platz im TUG.
Eine riesen Auswahl an Speisen, es ist zwar ein teurer Schuppen aber das Essen ist vorzüglich!

Essen TUG  1755 NDollar
Shopsca 500 NDollars
Foto Link: https://goo.gl/photos/Lc7LCAyRvM4uaJUc8

Samstag 29.7.

Meine Frauen wollen heute in Swakopmund bleiben und das Meer und die Stadt besuchen. Ich fahre dann alleine die B2 Stadtauswärts. Hier tobt ein kleine Sandsturm der ein ganz mystische Stimmung fabriziert.
Ich habe mich dann ein wenig verfahren und landete auf einer 4x4 Strasse im Bachbett des Swakop im Dorob Gebiet. Ca 9 KM führt mich die einsame wunderbare Strecke bis nach Goanikontes. (GC4VKY5)
Danach entscheide ich mich noch weiter dem Flussverlauf zu fahren bis zu GC1AT63.
Die Strecke war sehr abenteuerlich, da ich erstens ganz alleine war und ich keine Ahnung hatte wie der Wegverlauf war und Telefon Empfang war hier gleich Null.
Für das Befahren des Gebietes braucht es ein Permit das in Swakopmund erhältlich ist (Mo-Fr)
Auch die Retourfahrt bei der Mondlandschaft war spektakulär.
Ich treffe mich dann wieder mit meinen Girls in Swakopmund am Meer. Wir schlendern durch die Strassen, besorgen uns noch Bargeld. In einer Bäckerei kaufen wir leckere Glace die wir im Park verdrücken.
Um 14.30 werden wir im Hotel von  Marius abgeholt. Wir bekommen eine Privat Tour in die Wüste. Da am Morgen ein Sandsturm wütete wurden fast alle Spuren verwischt. Spinnen, Blindschleichen, Spuren von Skorpione und Echsen sahen wir aber. Marius lenkte sein Gefährt in rasanter Fahrt gekonnt über steile Sanddünen.
Wir genossen den traumhaften Sonnenuntergang bei einem Windhoek Lager Bier in der Wüste.
Da wir spät zurückkamen, gingen wir nicht mehr weit zum Nachtessen. Im Europahof kriegten wir einen Tisch und sehr gutes Abendessen.

Desert Tour 3400ND
Tanken 530 ND
Essen 556ND
Hotel Prinzessin Rupprecht 2 Nächte 1380ND Pro Person
Foto Link https://goo.gl/photos/eMvMungw5cC3Ubqx6

Sonntag 30.7. 
Nach dem Frühstück fuhren wir die B2 ins Landesinnere, es gab einige Halte bis zur Spitzkoppe, hier ist das Matterhorn von Namibia. Auf der Seite wo der grosse Felsbogen ist braucht man kein Permit. Wir verweilten eine lange Zeit da.
Hier würde ich ein andermal auch mehrere Tage verweilen.
Im coolen Restaurant assen wir noch einen Lunch bevor die Fahrt weiter geht bis zur Erongo Wilderness Lodge. Die Hauptstrasse ist wieder geteert und man fährt mit 120 Kmh.
Auf Sandpisten fährt man mit 80 Kmh und in Dörfern 60 Kmh, Wenn man unter 80 Kmh auf den Pisten fährt schüttelt es einem ziemlich durch.
Wenn man ins Gebit der Erongo Wilderness Lodge fährt passiert man wieder ein Tor Posten wo die Auto Nummern notiert werden.
Bei der Zufahrt zur Lodge werden wir freundlich mit Namen begrüsst. Ab hier würden sie einem hinauffahren, doch habe ich ja ein 4x4 Fahrzeug und fahre selber im Kriechgang und gesperrten Diff noch 1 KM bis zur Lodge. Auf der Strasse hatte es schon viele Affen und Klippenschleifer.
Nach der Einführung in die Lodge bezogen wir drei Luxus Zelte. Ein Guide führte uns zum Sundowner den wir mit Bildong, Nüssen, Popkorn und Bier genossen.
Das Nacht essen war ein Traum.
Leider waren wir nur eine Nacht hier. In der nächsten Reise muss mann hier unbedingt ca drei Tage bleiben, hier kann man wunderbar abschalten. Alle Touren und Guides sind inbegriffen.

Getränke in Lodge 560ND
Unterkunft 2500ND pro Person
Foto Link  https://goo.gl/photos/vEoJxNbZTpErEK9L6

Montag 31.7.
Heute Morgen machte ich einen drei Stunden Walk mit einem Guide und einer Dame aus England. Wir starteten um 6 Uhr. Der Sonnenaufgang war grandios. Wir sahen Kudus, Klippenschleifer  Adler, Dick Dick Affen und Felsspringer.
Um ca 11 Uhr ging die Fahrt über Sandpisten durch das traumhafte Erongo Gebirge bis nach Twyfoltaine. Hier sollte es eine grosse Elefantenherde haben. Wir sahen sie aber nicht. Wir trafen wieder auf die Ostschweizer Gruppe mit der wir im verspäteten Flieger sassen.

Getränke Lodge 80ND
Unterkunft1622 ND pro Person
Tanken 620ND
Foto Link  https://goo.gl/photos/ieyKpYehS5qewsgG9

Dienstag 1.8.
Heute ist wieder ein Hammer Tag, zuerst schauen wir und sie 2000 Jahre alten Felszeichnungen an, erfahren wie und warum, was sehr spannend war. Unsere Guidin hatte eine tolle Sprache, sie klickte beim reden.
Danach gingen wir zu den Orgelpfeiffen. Beim Tor  fragte uns die Dame ob wir ihr Handy im Auto aufladen könnten bis wir wieder zurück kamen. Klar machen wir das und schliessen es an der PowerBank an.
Wir fahren dann noch bis zum GCPNM0, Auch hier konnte der Allrad wieder mal voll ausgenutzt werden. Man hätte sonnst keine Chance da hin zu gelangen. Zwei coole Wüsten-Enduro Fahrer begegneten uns hier.
Bei der Retourfahrt zum Port sah ich eine grössere Schlange die so dünn war wie ein Strohhalm und wahnsinnig schnell. Ich folgte ihr, konnte sie aber nicht fotografisch festhalten.
Die Dame beim Port freute sich über ihr fast halb aufgeladenes Handy.
Weiter geht die Fahrt ins Desert Living Museum. Was wir hier zu sehen bekommen ist äusserst spannend,. Wir wurden in das Leben der San eingeführt. Ich war beeindruckt. Sie verwenden jedes Teil der Natur für ihr leben. Auch eine Art Mandala spielen sie. Als der Buschmann uns die Jagt zeigte, konnten wir den Speerwurf auch nachmachen. Ich habe ihm die Show gestohlen, traf mein Pfeil und blieb stecken :-) Das hat er nicht geschafft :-)  Das gab einen extra Handschlag :-)
Die Frauen bastelten allerhand Zeugs das sie auch verkauften.
Die weiterfahrt war wieder sehr lange, einsam und fast endlos aber dafür die Landschaft so umwerfend. Zwischendurch passierten wir Dörfer, ja das Leben ist hier total anders. Kennt ihr das Game Myst oder Riven? genau so... kam es mir vor.
Auch die Millionen Jahre alten versteinerten Bäume bekamen eine Besuch.
Als wir in Palmwag ankamen wollte gerade eine Herde Giraffen die Strasse passieren, wir hielten an und bestaunten das Schauspiel in der Abenddämmerung.
Wieder wurde ein Gate Passiert das von Polizei und Wächtern besetzt war und alles von uns notierten bevor wir durchfahren konnten.
In der Lodge mussten wir ein Fötzu unterschreiben das wir uns bewusst sind das hier wilde Tiere leben. Ja, der Chef der Anlage ist ein Elefant und in der Nacht kommt ein Leopard und trinkt Wasser aus dem Pool.
Wir waren ca 10 Minuten Fussmarsch vom Zentrum in einem Festen Zelt-Haus. Nach dem Essen gab es Geleitschutz um zu unserer Lodge zu kommen.

Felsmalereien 380 ND
Orgelpfeiffen190 ND
Living Museum 560 ND
Versteinerter Wald 380 ND
Lodge 1745ND Pro Person
Foto Link https://goo.gl/photos/o6qP24mCevn9qsYj7

Mittwoch 2.8.

Nach dem Frühstück ging es heute via  Kamnjag nach Hobatere Lodge neben dem Etosha.
Kurz nach Palmwag machten wir eine Halt, damit ich auf einen Felsen kraxeln konnte um die Landschaft anzusehen. Als Jo ein Foto schiessen wollte tauchten 4 Wüstenelfanten auf und überquerten die Strasse, das war sehr eindrücklich.
In Kamanjag fuhren wir zur Tankstelle. Hier hatte es viele Menschen, da es auch eine grösseren Shop hatte. Während getankt wurde unterhielt ich mich mit einem Schwarzen, ein lustiges Gespräch, auch wenn wir uns nicht voll verstanden haben. Im endefekt wollte er natürlich auch ein Geschäft machen, er sei ja Künstler und wollte eine geschnitzte Kerne mit Namen verkaufen, da wir ja im Living Museum schon eine gekauft habe, sagte ich ihm, ou, no, i have schon Nuts. :-) Irgendwie coole Leute, fröhlich, lachen gredi use und sind nicht enttäuscht wenn ich nichts kaufe.
Alle Bankomaten die ich aufsuchte waren defekt. So konnte ich nirgends Geld beziehen und hoffte in einem Ort im Etosha was zu kriegen.
Nach Kamanjag fuhren wir in ein Himba Dorf. Es wurde uns ihr Leben erklärt. Wir staunten darüber. Die Männer waren auf der Jagt und einige Bauten gerade ein Haus. Die Kinder spielten und die Frauen sassen im Kreis und bastelten Ketten und diverse Schalen und Tiere. Bei allen musste musste man vorbeigehen da sie ihr Werk verkaufen wollten. Eine Frau erklärte uns den Körperschmuck, Pflege und Rituale.
Joana kaufte einer Himba Frau ein Armring ab. Jo märtete und mit Handschlag bedankte sich die Himba Frau bei Joana. Wenn man die Leute fotografiert, sollte man ihnen das geschossene Bild immer zeigen, sie haben eine riesen Freude wenn sie sich so sehen.
Leider hat Jo den Armring noch am selben Abend verloren, was Tränen gab und sie kein anderes mehr wollte als nur genau DIESES von DIESER Frau.
Beim Gate das wir öffneten um zur Lodge zu kommen war ein Warnschild: die nächsten 16 KM auf der Sandpiste durfte man nicht aussteigen, es habe Löwen und Elefanten.
Bei der Lodge angekommen genossen wir Kaffee und Kuchen, die es ab 15 Uhr überall gratis gab, auf der Terrasse und beobachteten die Zebras, Springböcke und Kudus vor der Lodge.
Wir trafen noch ein Paar aus der Schweiz. Es gab natürlich  viel zu erzählen da jeder wahnsinnig viel erlebt.
In der Nacht hörte man die vielen Tiere mit ihren rufen was sehr toll war.

Tanken ca 500ND
Shop 255ND
Getränke Lodge  230ND
Unterkunft 1440ND Pro Person
Foto Link https://goo.gl/photos/26tAeksocGuFKscR7

Donnerstag 3.8.

Früh starteten wir, fuhren die 16 KM  die Sandpiste bis zur Hauptstrasse und kurz danach zum grossen Galton Gate.Hier waren wir die einzigen die rein wollten.
Wir mussten uns mit den Pässn und unserem Vorhaben registrieren. Die Polizei durchsuchte das Fahrzeug. Wir haben noch 520 ND im Sack, der Tank fast voll. Wir bezahlen 500ND für zwei Tages Permit.
Unterwegs durch den Park hatte es viele Tiere, Warzenschweine Giraffe, Zebras Strausse, Springböcke, Elefanten und viele mehr. Wir steuerten einige Wasserlöcher an.
Eine jagende Löwenherde die hinter Zebras her war verpassten wir knapp. Wir konnten nur die Aufgeregten Geschichten der anderen Fahrer horchen.
Nach dem Mittag erreichten wir Okaukuejo. Hier konnten  wir nirgend Bargeld Organisieren.
Wir verliessen den Etosha durch das Anderson Gate um in die Etosha Safari Lodge zu kommen. Hier fragte ich nach dem nächsten Bankomaten, sie sagte der sei in Outjo, ca 85 KM von hier, ups, also ging Sandra und J an den Pool und ich fuhr die 190 KM  um Geld zu holen. Oh, fühlte ich mich wieder wohl in der Haut, Cash und Most, so geil :-)
Der Abend war herrlich, nach dem Abendessen liessen wir den Abend bei Gitarren Gesang, Bier  und Lagerfeuer ausklingen.

Tanken ca 420 ND
Etosha 500ND
Foto Link https://goo.gl/photos/XRTqSqoJkiepyhoq6

Freitag 4.8.

Nach dem Frühstück fuhren wir wieder zum Anderson Gate. Hier hatte es eine lange Autoschlange, da wir das Permit schon am Vortag gelöst haben, winkten sie uns zum Gate und konnten schnell passieren.
Wir fuhren durch die Pisten zu diversen Wasserlöchern und Nebenpisten. Beobachteten die vielen Tiere.
In Halali gab es eine Pause wo wir die Füsse vertreten konnten. Im Etosha darf man das Auto nicht verlassen, nur an den wenigen gekennzeichneten Stellen.
Als wir den Etosha verlassen wollten hatte es noch einen Cache, sind zwar ca 30 KM Umweg. Den Cache war in einem Abgesperrten Bereich wo man das FZ verlassen konnte,. ca 100 Meter daneben war eine Löwenfamilie. Wir hatten Logenplatz, nur ca 15 Meter neben unserem Auto konnten wir die tolle Szene beobachten. Wir mussten uns eine Deadline setzten damit wir das Anderson Gate vor Sonnenuntergang erreichen. Denn danach ist das Gate geschlossen.
Wieder gab es eine tollen Tagesausklang am Feuer bei der Lodge.

Getränke und Shop 1312ND
Lodge zwei Nächte 1288ND Pro Person
Foto Link  https://goo.gl/photos/g1owog6eze9tJTbc8

 Samstag 5.8.

Heute geht die Fahrt wieder Richtung Süden, nach dem Shopen in Outjo und Tanken und Nasenspray besorgen in Otjiwarongo, fuhren wir zu dem Waterberg Plateau.
Auch hier gab es Kontrolle vor der Einfahrt in die rote Sandpiste, Registration beim Gate und Permit lösen beim Camp.
Wir durften uns dann frei Bewegen im Gebiet, ausser auf dem Plateau, da geht es nur mit einem Guide.
Wir wanderten durch eine Dschungel mit vielen Tierlauten, Vögel und Affen.
Wir stiegen bis aufs Plateau rauf und bestaunten die unendlichen Weiten von Namibia. Hier oben hatte es auch viele Klippenschleifer die sich auf den Felsen sonnten.
Am Abend kamen wir in der luxuriösen Mount Etjo Lodge an. Beim grossen Wasser Teich hatte es eine Elfanten und auch Hypos, nebst den Wasserböcken und hunderten anderen Tieren :-)
Vor dem Abendessen gingen wir zu einer Geparden Fütterung. Bald kreisten die Geier um uns. Kaum hatten die Geparden das Giraffenfleisch verlassen stürzten sich dutzende von Geiern auf das Fleisch.
Jasmin und Jo gingen nach dem Nachtessen mit einem Guide noch zu den Löwen.
In der Nähe hat es eine Schule, dir durch diese Lodge finanziert wird. Wir brachten viele Blestifte, Radiergummis und Kleider. Sie hatten so eine Freude als Sandra dies übergab, sie kriegte eine herzliche Umarmung.

Unterkunft 1911 ND
Tanken ca 500 ND
Getränke und Guids 2510ND
Foto Link https://goo.gl/photos/gjzog3s1bPcoVdWE7



Sonntag 6.8.

Joana Jasmin und ich gingen auf einen drei Sündigen Game Drive, wir sahen eine jagende Hyäne,  Giraffen, Affen und Rhinos.
Nach dem Drive fuhren wir nach Okahandja, dort parkten wir auf einem bewachten Parkplatz, assen einen Lunch und besuchten auf der anderen Strasseseite einen Holzschnitzer Markt. Der war sehr speziell, als wir die Strasse überquerten kamen sofort aus allen Ecken die Holzschnitzer und jeder wollte das man seinen Stand anschauen kommt . Der Emanuel, der Martin, die Antoia und wie sie alle heissen. Es war lustig, kauften einige Schalen und Joana fand sogar ein ähnliches Handband das sie wollte.
Über Windhoek kamen wir zu unserer letzten Unterkunft in Namibia, die Naankuse Wildstation.
Wir hatten eine Villa für uns alleine, ca 10 Minuten Autofahrt alleine in der Wildnis. Die Villa war ja der oberburner, jeden Luxus und ins kleinste Detail Eingerichtet.

Unterkunft 2095 ND pro Person
Getränke und Guids
Markt und Essen ca 1000 ND
 Foto Link https://goo.gl/photos/911Nwwb4pmrbwhZaA

Montag 7.8.
Der letzte Tag in Namibia, ein Guids führte uns zu den Leoparden die sie aufgezogen haben und zwei Luchse. Er erzählte uns viel über die Station und die Tiere.
Nach einem Kaffee bei der Lodge ging es zum Flughafen wo um 12 Uhr unser Auto abgeholt wurde.
Um 15 sind wir nach Johannesburg geflogen und am Abend nach Zürich, wo wir um 06.20 landeten.

Tanken ca 600ND
Fotolink  https://goo.gl/photos/KzJRpCN5DAkuXsdr6

















1 Kommentar:

Kurt Hirsiger hat gesagt…

Ouu, jetzt habe ich doch glat den halben Vormittag in Deiner Geschichte verbracht. Dabei wäre so schönes Wetter draussen. Auso use!!!