Freitag, Juli 11, 2008

Cima Nara und 4 weitere Cimas

Heute ist eine lange und anstrengende Tour auf dem Programm. Der Rest der Familie badet am Gardasee und ich starte um 10,00 beim Parkplatz unter der Kirche in Pregasina.
Zuerst geht es rauf zum Cima Nodice. Unter dem Fels, beim Denkmal, nehme ich den Schützengraben bis zuoberst auf den Cima Nodice. Da ist alles voll von Bauwerken aus dem 1. Weltkrieg. Durch die Felswand geht auch ein Weg aus dieser Zeit; den Scala Sante. Dort finde ich auch den 1. Cache der Tour.




Scala Santa








Weiter geht es über den steilen Grat, mal links, mal recht mal mitten auf dem Grat zum Cima Nara 1365m. Endlos geht der Weg über eine lange Distanz. Die Hitze macht mir zu schaffen, dementsprechend viel Flüssigkeit brauche ich auch. Etwa 300 Meter vor dem Gipfel muss man eine kleine Verzweigung (roten Punkte folgen), die ich zuerst verpasst habe um auf den Cima Nara zu kommen.
Der Weg ist sehr spannend, die Aussicht fantastisch!
Ich war schon ziemlich auf den Felgen als ich oben ankam, hatte ich doch schon über 900Höhenmeter geschafft.








Blick auf Pregasina






Gratweg auf dem Cima Nara










Rauf und runter, zum Glück mehr runter, komme ich auf den Monte Guil 1322m
Diesen Cache ist nicht mehr zu finden. Nach kurzer Pause ziehe ich weiter.















Blick vom Passo Guil aus





























Links oben, der Mt Guil












Gemüthlich, bin ich froh, laufe ich auf den Muhghera, 1000 Meter darunter das Dorf Limone am Gardasee. Atemberaubende Aussicht!
Nachdem ich eine Schlange vertrieben habe, fand ich auch diesen Cache.
Blick auf Limone


Das Trinken geht dem Ende zu, die Kopfschmerzen mit einem Aspirin vertrieben und weiter geht es zum Monte Larici.
Kurz davor, ich sehnte mich schon lange nach kaltem Wasser, fand ich einen Brunnen mit viel eiskaltem Wasser. Ich genoss die wohltuende abkühlung.
Auf dem Larici setzte ich mich lange hin, erholte mich nach der Erfrischung und genoss das fantastische Panorama.



Rettender Brunnen
















Passo Rochetta


















Dauer gesamt: 8h
Ca 1400 Höhenmeter
4.5 Liter Trinken
1 Aspirin
minus 1 Hut

Caches:
Cima Nodice
Cima Nara
Monte Guil
Cima Mughera
Cima Larici

Tour auf Google Map

Donnerstag, Juli 10, 2008

Queen Adelaide

Heute fuhren wir auf die andere Seite des Gardasees.
Bei Garda nehmen wir ein enges, kleines Strässchen unter den Rocco, wo wir ein Schattenparkplatz fanden.
Zu Fuss geht es ca 20 Minuten weiter bis ganz hinauf. Da hat man eine prächtige Aussicht auf den Gardasee.
Da oben gibt es einen Abseilcache. Als ich die Stelle fand, das Seil um den Baum befestigte und die sonnende Schlange aus dem Fels vertrieben hatte, seilte ich mich zum Cache ab.
Jasmin wartete oben am Fels. Sandra und Jo genossen die Aussicht.
















































Caches:
Queen Adelaide

Mittwoch, Juli 09, 2008

Gardasee

Von Südfrankreich haben wir genug, waren wir Jahrelang dort in den Ferien. Es hat sich vieles verändert, alles kitschig und teuer geworden. Es geht fast so ab wie an der Cote Azur :-( nur noch auf Turis und schiki miki abgerichtet.

Jetzt verweilen wir für 10 Tage in San Felice am Gardasee.
Wir freuen uns auf Bade, Wander und Klettersteig Ferien :-)

Sonntag, Juli 06, 2008

Fründenhorn 3369m


Am Freitag Mittag starteten Jasmin, Pädu und ich nach Kandersteg. Mit der Bahn gehts zum Oeschinensee. Dort trafen wir auf Babs, Rita und Paul.
Unser Ziel für dieses Wochenende ist die Fründenhütte, mit einer Gletscherausbildung und die Besteigung des Fründenhorns. Mit dabei ist der Bergführer, erbauer des Klettersteiges Allmenalp und Hüttenwart der Doldenhornhütte, Aschi Müller.
Da das Wetter für Samstag besser ist als am Sonntag, beschliessen wir das Fründenhorn am Samstag zu besteigen.
Um 3.50 geht der Wecker, um 4 gibts Morgenessen und um 5.00 Start.
Wir machten eine dreierseilschaft mit Paul,Babs und Rita und eine vierer mit Aschi, Jasmin, Pädu und ich.
Nach der überquerung des Fründengletschers, gehts gerade ins Seil um den senkrechten Fels im Einstieg zu bewältigen.
Das Wetter hält gut mit wenig gwülk am Himmel. Gut kommen wir durch den Fels hinauf bis zum steilen Gipfelschneefeld.
Um 9.00 stehen wir auf dem Gipfel des Fründenhorns und geniessen die wunderbare Aussicht: Jura, Eiger Mönch und Jungfrau, neben uns das Doldenhorn, Oeschinenhorn Blüemlisalphorn, daneben der Petersgrat und die Walliser Bergwelt!
Für mich kommt der hekelste Teil, der abstieg über das steile Gipfelschneefeld, das keinen Ausrutscher erlaubt, über dem blanken Eis hat es eine ca 30cm Schneeschicht, die wir in gerade hinab steigen.
Nach dem Schneefeld werden Pickel und Steigeisen wieder in den Rucksack gepackt und es geht wieder der den Fels hinunter bis zum Fründengletscher. Um 12.00 erreichen wir alle glücklich die Fründenhütte. Nach Bier und etwas zu Essen gibt es noch Seil, Knotenkunde und Materialkunde.
Die zweite Nacht schlief ich bedeutend besser. Draussen fängt es an zu stürmen und regnen. Einige Seilschaften wagen, verspätet den Einstieg aufs Fründenhorn. Ich bin froh sind wir am Samstag gegeangen.
Am Morgen, das Wetter hält noch einigermassen, gehen wir auf den Gletscher und üben die diversen techniken der Spaltenrettung, was sehr lehrreich und spannend war.
Vor Mittag setzt Regen ein. Wir erreichen nass die Hütte. Es wird gepackt und wir machen uns auf den Heimweg.















Links:
Cache Oeschinensee
Cache Fründenhütte ( meiner :-))
Fründenhütte
Doldenhornhütte
FOTOALBUM
Video vom Gipfel:


Sonntag, Juni 22, 2008

Denali Trainingscamp

Der Mount McKinley in Alaska ist mit 6.195 Metern Höhe der höchste Berg Nordamerikas und gehört damit zu den Seven Summits.
So beginnt die Geschichte einer Cache-Serie im Oberland als Trainingscamp
Schnell war der Eingang in denm riesigen Felsabbruch gesichtet und im Eingangsbereich wurde das Material gerüstet.
Heinzr spittete eine zusätzliche Sicherung in den Fels und ab gehts, einer um den andern in die Tiefe. Marc war schon arg am chrampfen als er sich durch den Matsch und den nassen Riss raufkämpfte. Der ganze Riss war brüchig und immer wieder fielen ganze Platten runter. Zum schluss landete auch noch der ganze Cache samt Schlaghacken in der Tiefe.
Toll wie Marc den Riss meisterte!
Nach dem loggen musste das Cache ja auch wieder rauf. Heinz band sich ein und versuchte den Cache wieder zu platzieren. Da riss ein Freinds aus dem Riss, er wurde aber von Marc perfekt und aufmerksam gesichert. Da änderten wir die Taktik, ich stieg auf den grossen Stein und wurde von Bergfloh mit einer Schlinge von hinten gehalten. Eine Trittschlinge wurde bei Waldkater eingebunden und mit dem zuverlässigsten Freinds im Riss verbunden und so konnte ich aufsteigen, den Cache platzieren und die restlichen Freinds runterholen.
Zum Glück war Swiss Indy Team mit gutem Klebeband ausgerüstet und so konnte die Büx einigermassen Wasserdicht zugemacht werden.
Danach wurde wieder am Seil aufgestiegen, das Material abgebaut und es ging wieder in den heissen Sommer hinaus.
Beim Restaurant bei der Talstation gab es ein kaltes verdientes Bier.
Cooles Trainingscamp in toller Locatin.

Danke an das Top- Team, es war ein Super Sonntag und es gab immer viel zu lachen :-)

Cache

Samstag, Juni 21, 2008

Klettersteig Mürren

gespannt war ich auf den neuen KS, der von Mürren nach Gimmelwald führt. Das spezielle daran, es geht alles abwärts.
Die "Eingangstüre" war zuerst nicht einfach zu finden. Gemütlich geht es oben an der Mürrenfluh entlang.
Bald mal kommt die erste ausgesetzte Stelle, wo es ein atemberaubender Tiefblick runter ins Tal gibt!
Nach einigen Seilbrücken und gemütlichem wandern kommt zum Schluss noch das Highlight!





Eine 80Meter lange Nepalbrücke, ca 300Meter über Boden! Denke nur nicht das dieses Ding nicht wackelt und das du gut 1 Drittel einhändig gehen musst! Da ist die Triftbrücke gerade Nasenwasser :-)





















Wäre diese Nepalbrücke nicht noch zum Schluss, dann wäre es eher ein übertrieben gesicherter Waldspaziergang. Da wurde Eisen in rauen Mengen in den Waldweg montiert.
Spass hat es aber trotzdem gemacht :-)

In Gimmwelwald gab es ein kühles blondes bevor wir uns auf den ca 40 Minütigen Abstieg nach Stechelberg ranmachten.

Cache
FOTOALBUM
Film Nepalsteg

Freitag, Juni 20, 2008

Trogenhorn

Ich startete von Innereriz aus auf die Alp Breitwang und von da an steil aufwärts auf das Trogenhorn. Unterwegs viele Blumen und eine Gemse mit ihrem Jungen.
Wenn man auf den Grat kommt, öffnet sich die tolle Aussicht auf den Hogant und ins Oberland.
Links der Hogant West
rechts Trogenhorn












Der Gipfel ist voll grosser Steine über die man kraxeln muss.
Der Weg führt weiter Richtung Hogant. An zwei Stellen sind die Wege mit Leitern gesichert.
Über den Sattel Chrinde gehts wieder aufwärts zum Gipfelkreuz des Hogant West.
Nach Ausgibigem Aussichtgeniessen gehts wieder zurück bis zum Sattel Chrinde wo der
Weg steil runter geht bis zum Ausgangspunkt.




Das Trogenhorn von Norden aus gesehen

Mittwoch, Juni 11, 2008

Jo' s Klettergurt

Am Wochenende machte Joana ihre erste Erfahrungen in einem Klettergurt. Cly ufe u chli ache.


























Wenn sie nicht artig ist ;-) hängen wir sie im Kinderzimmer auf;-)
Das dumme; sie hat spass daran:-)

Sonntag, Mai 25, 2008

Simmeflueh-Sunnighorn-Alpbachschlucht

Am Samstag Morgen starteten wir, um 08.10 im Brodhüsi um die Simmeflueh zu durchsteigen.
Das Wetter blieb fast trocken. Kurz vor den Sunnighorn tröpfelte es ein wenig.
Wie der Name des Gipfels schon sagt: da kam die Sonne wieder.


Mit Jasmin in der Simmenfluh













In Meiringen wurde der neue Erlebnisweg Alpbachschlucht eingeweiht. Mit Jasmin und Dänu durchstiegen wir die tolle Schlucht.
Am Ende der Schlucht war eine Tryoline montiert und wir sausten noch damit über die Schlucht.
An ein so tollen Ort gehört auch ein Cache um den Erlebnisweg auch anderen zu zeigen. Da legten wir einen einfachen Multi- Cache hin.























































Jasmin auf der Tryoline




Cache:
Simmenfluh
Sunnighorn
Alpbachschlucht

FOTOALBUM ALPBACH

FOTOALBUM SIMMENFLUH

Dienstag, Mai 13, 2008

Bireflue

Auf dem Drachenweg von Waldegg nach Vorsass, Beatenberg, läuft man am Anfang unter einem Felsband, die Bireflue, durch. In der ist die Bire

Ich habe es noch gar nie beachtet. Dort gibt es einen Wanderweg aufs Niederhorn. Der bald mal abzweigt zum Aussichtspunkt Bire.
Der Weg ist kurz aber imposant.








Man läuft in der Flue auf einem schmalen Rasenbitz.











Weg durch die Flue







Ein Mini Sattel führt zu den Leitern, die auf die Bire führen.
Oben angekommen hat man einen fantastischen Ausblick!









Cache Bireflue
FOTOALBUM

Donnerstag, April 17, 2008

Fluhbabi

Ich habe gar nicht gewusst wie der Waldbitz zwischen Lindental und Hueb/Krauchthal aussieht.
Auf der Seite www.dillum.ch wurde ich auf das Fluhbabi aufmerksam .
Mit Pädu und Justin, Jasmin und Joana, packten wir den Rucksack mit Brätliwaren und schnürten die hohen Schuhe um das Gebiet mal auszukundschaften.
Wir parkten beim Schulhaus Krauchthal und folgten dem Wanderweg Richtung Chlosteralp.
Ein cooler Weg führt über den Rücken des Ausläufers vom
Bantiger. Zum Teil hat es Seile am Weg.







Nach kurzer Zeit kommt man an den Fluhhäusern vorbei, die sind in den Sandstein gebaut.
Eine lange steile Treppe führt am ende der Sandsteinfluh in die höhe zur Chlosteralp.
Wenn man die Alp umläuft endet der Weg bald mal in einer kehre.




Da hat man eine tolle Aussicht auf das Fluhbabi. Wenn man etwa 30 Meter durch den Wald läuft ist man wieder auf dem Weg dort wo die lange steile Treppe endet.
Wenn man, bevor man wieder die Treppe runtergeht, links zwischen den Sandsteinen über die vielen umgestürzten Bäume kraxelt und steil rauf lauft, kommt man auf den alten Weg, der oben an der Fluh, wie ein breiter Grat durchführt. Nach kurzer Zeit ist man beim Fluhbabi. Den Weg kurz davor muss man sich durch die vielen gefallenen Bäume suchen.
Hier machten wir ein Feuer um mit den Kindern die Cervelatwürste zu brätlen.
Es war schon dunkel als wir wieder zurück über den Grat zum Auto kamen.
Wenn man die Strasse nicht hören würde könnte man meinen man sei im Gebirge.



Cache
FOTOALBUM

Sonntag, April 13, 2008

Rauflihorn 2323m

Das Wetter sollte ja laut Wetterbericht lausig werden dieses Wochenende.
Am Samstag Abend, als wir zu Hause waren war fürs Oberland nur Sonne gemeldet.
Um halb elf abends mit Hans eine Tour abgemacht aufs Rauflihorn.
Der Schnee war schön hart und wunderbar zum laufen mit den Schneeschuhen. Auf dem Gipfelgrat blies ein eiskalter südwest Wind. Die Aussicht Traumhaft, erzählten wir uns auf welchem Gipfel wir doch schon waren.
Auf das Wildhorn bahnte sich eine regelrechte "Autobahn" durch den Schnee der vielen Türeler.
Die Skitüreler schwärmten von den tollen Schneeverhältnissen, die heute da herrschen.
Und das alles im April!
FOTOALBUM

Samstag, April 12, 2008

1000er

Am 1.April 2003 fanden wir unseren 1. Cache.
Heute unseren 1000er.
Es gibt viele "Schrottcache" die wir gefunden haben. Der grosse Teil aber waren tolle Caches, der kleine Teil sogar coole Hardcore Caches.
Da sollte natürlich der 1000. auch ein spezieller Cache sein.
Mit Sandra und Joana fuhren wir Richtung Zürich.



Auf dem Weg besuchten wir als 999. den Cliff Hanger, ein reiner Abseilcache, den wir schnell hatten.














Ganz in der Nähe gab es ein Bärenversteck. Da musste man zuerst die Koordinaten anhand von Rätseln rausfinden. Vor Ort suchten wir ziemlich lange. Dabei verlor ich noch mein GPS das wir auch noch ein viertel Stunde im Bärlauch suchten.
Während wir weiter nach dem Hinweis suchten, Joana spielte und sprang derzeit auf dem Weg, vergrösserten wir unseren Suchradius.
Plötzlich hörten wir Joana um Hilfe rufen. Das macht sie noch etwa, wenn sie spielte. Ich lief wieder Richtung Weg um ihr zu sagen sie solle es doch lassen, denn wen sie wirklich mal Hilfe braucht, kommt niemand...
Als ich näher zu Jo komme sehe ich sie auf der anderen Seite eines hohen Zaunes der zum abgesperrten Axpo Gelände gehört. Wie Joana dort rein kam bleibt uns ein Rätsel. Wir fanden kein Loch im Zaun, die Tür war verschlossen. Ich kletterte rüber hob Jo auf Betonklötze um sie zu Sandra abzulassen.
Sandra fand wenig später die gesuchte Info.
Der Cache war gut zu sehen vom Weg aus, auf ca 10 Meter höhe auf einem Baum.